Bibliothek

INCI Liste mit über 1.100 kosmetischen Inhaltsstoffen

Die cyocare INCI Liste ist eine umfassende INCI Datenbank mit über 1.100 kosmetischen Inhaltsstoffen. Recherchiere gezielt nach einzelnen INCI-Namen und erfahre mehr über Herkunft, Clean-Beauty-Konformität sowie die Eignung für sensible Haut. Unsere INCI Datenbank hilft dir, Inhaltsstoffe transparent zu bewerten und fundierte Entscheidungen für Hautpflege, Formulierungen und Produktwahl zu treffen.

Transparenz als Philosophie: Deine Haut verdient die Wahrheit

Die Welt der Kosmetik-Inhaltsstoffe kann verwirrend sein. Zwischen komplexen lateinischen Bezeichnungen und chemischen Fachbegriffen verliert man leicht den Überblick darüber, was man sich täglich auf die Haut aufträgt. Unsere cyocare INCI-Datenbank ist mehr als nur eine Liste; sie ist dein Kompass für eine bewusste Hautpflege.

Wir haben über 1.100 Inhaltsstoffe analysiert, um dir maximale Transparenz zu bieten. Dabei konzentrieren wir uns nicht nur auf die reine Definition, sondern bewerten jeden Stoff nach strengen Clean Beauty Kriterien. Erfahre auf einen Blick, ob ein Wirkstoff pflanzlichen Ursprungs ist, wie er auf sensible Haut wirkt und welche spezifische Funktion er in einer Formulierung übernimmt.

Warum eine eigene INCI Bibliothek?

Weil wir glauben, dass wirksame Hautpflege keine Geheimnisse braucht. Ob du nach Antioxidantien wie Hibiscus Esculentus Seed Extract suchst oder wissen möchtest, warum ein Stabilisator wie Maltodextrin unverzichtbar ist – hier findest du wissenschaftlich fundierte Antworten. Wir helfen dir dabei, Marketing-Versprechen von echter Wirkkraft zu unterscheiden, damit du die beste Wahl für die individuellen Bedürfnisse deiner Haut treffen kannst.

FAQ

Wissen kompakt

Was bedeutet eigentlich „INCI“?

INCI steht für International Nomenclature of Cosmetic Ingredients. Es ist ein System zur einheitlichen Kennzeichnung von Inhaltsstoffen in Kosmetika. Der Vorteil: Unabhängig vom Land oder der Sprache sind die Bezeichnungen weltweit gleich, was besonders für Allergiker entscheidend ist, um potenziell reizende Stoffe sofort zu identifizieren.

In welcher Reihenfolge werden Inhaltsstoffe gelistet?

Die Reihenfolge auf der Verpackung ist nicht zufällig. Inhaltsstoffe werden nach ihrem Gewichtsanteil absteigend sortiert. Was ganz oben steht, ist am meisten enthalten (oft Aqua). Inhaltsstoffe, die mit weniger als 1 % enthalten sind, dürfen am Ende in beliebiger Reihenfolge genannt werden. Aber Vorsicht: Auch Wirkstoffe in Konzentrationen unter 1 % (wie Peptide oder Hyaluronsäure) können bereits hocheffektiv sein!

Sind synthetische Inhaltsstoffe immer schlechter als natürliche?

Nein. Das ist ein weit verbreiteter Mythos. „Natürlich“ bedeutet nicht automatisch „gut verträglich“ (denke an starke Allergene in ätherischen Ölen). „Synthetisch“ bedeutet oft „hochrein und stabil“. Bei cyocare bewerten wir nicht nach „Natur vs. Chemie“, sondern nach Sicherheit, Wirksamkeit und biologischer Abbaubarkeit. Viele biotechnologisch gewonnene Stoffe sind sogar nachhaltiger als ihre rein pflanzlichen Gegenstücke.

Wie erkenne ich Inhaltsstoffe, die meine Haut irritieren könnten?

Achte in unserer Bibliothek besonders auf den Punkt „Für sensible Haut“. Stoffe wie starker Alkohol, bestimmte Duftstoffe oder aggressive Tenside werden dort kritisch beleuchtet. Unsere Datenbank hilft dir, gezielt nach „reizarmen“ Alternativen zu suchen.

Wie erkenne ich hormonell wirksame Stoffe in meiner Kosmetik-Liste?

Um endokrine Disruptoren (hormonell wirksame Stoffe) zu identifizieren, solltest du auf Begriffe wie Methylparaben, Ethylparaben oder UV-Filter wie Ethylhexyl Methoxycinnamate achten. In unserer INCI-Datenbank kannst du gezielt nach diesen Namen suchen, um herauszufinden, ob ein Stoff unter Verdacht steht, das Hormonsystem zu beeinflussen.

Was ist der Unterschied zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Alkohol in INCIs?

Nicht jeder Alkohol trocknet die Haut aus. „Schlechte“ Alkohole (austrocknend) erkennst du an Namen wie Alcohol denat., Ethanol oder Isopropyl Alcohol. „Gute“ Alkohole hingegen sind Fettalkohole wie Cetearyl Alcohol oder Stearyl Alcohol. Sie wirken rückfettend und machen die Haut geschmeidig, statt sie zu reizen.

Woran erkenne ich verstecktes Mikroplastik in der Inhaltsstoffliste?

Mikroplastik tarnt sich oft hinter komplizierten chemischen Namen. Achte besonders auf Acrylates Copolymer (AC), Polyethylene (PE) oder Polyquaternium. Diese Polymere werden häufig als Bindemittel oder für den „Glow-Effekt“ eingesetzt, sind aber schwer abbaubar für die Umwelt.

Warum stehen die wichtigsten Wirkstoffe oft so weit hinten in der INCI-Liste?

Die INCI-Deklaration ist nach Konzentration geordnet: Inhaltsstoffe mit einem Anteil von mehr als 1 % werden in absteigender Reihenfolge gelistet. Da viele hocheffektive Wirkstoffe wie Retinol oder Hyaluronsäure bereits in sehr geringen Konzentrationen (unter 1 %) wirken, erscheinen sie oft erst im letzten Drittel der Liste.

Welche Inhaltsstoffe sollte ich bei empfindlicher Haut oder Allergien meiden?

Bei sensibler Haut solltest du vor allem auf deklarationspflichtige Duftstoffe achten, wie Linalool, Limonene, Geraniol oder Citronellol. Auch aggressive Tenside wie Sodium Laureth Sulfate (SLS) können die Hautbarriere schwächen. Nutze unsere Bibliothek, um Inhaltsstoffe auf ihr Allergiepotential zu prüfen.

Sind Silikone in der Hautpflege wirklich schädlich oder nur ein Mythos?

Silikone (erkennbar an Endungen wie -cone oder -xane) sind chemisch inert, also sehr verträglich. Sie „pflegen“ jedoch nicht aktiv, sondern legen sich wie ein Film über die Haut (Okklusion). Dies kann bei unreiner Haut Poren verstopfen, schützt aber trockene Haut vor Feuchtigkeitsverlust. In der Naturkosmetik sind sie aufgrund der schweren Abbaubarkeit verboten.

Wie finde ich heraus, ob ein Inhaltsstoff vegan ist?

Viele Inhaltsstoffe wie Glycerin oder Squalane können sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs sein. Ohne ein entsprechendes Siegel (wie die Vegan-Blume) gibt die INCI-Liste allein oft keinen Aufschluss. In unserer Bibliothek kennzeichnen wir Stoffe, bei denen ein tierischer Ursprung möglich ist, damit du kritisch nachhaken kannst.

Was bedeutet „Clean Beauty“ bei Inhaltsstoffen eigentlich genau?

Der Begriff „Clean Beauty“ ist gesetzlich nicht geschützt. Er steht meist für Produkte, die auf potenziell kritische oder reizende Inhaltsstoffe verzichten. Dazu gehören oft Parabene, Silikone, Sulfate, Phthalate und synthetische Duftstoffe. „Clean“ bedeutet jedoch nicht automatisch „bio“ oder „natürlich“, sondern legt den Fokus auf die Sicherheit und Reinheit der verwendeten Substanzen (egal ob synthetisch oder natürlich).

Warum gelten Parabene in der Clean Beauty als kritisch?

Parabene (z. B. Methylparaben, Propylparaben) werden als Konservierungsmittel eingesetzt. Sie stehen in der Kritik, da sie eine ähnliche Struktur wie das Hormon Östrogen haben und im Verdacht stehen, das endokrine System zu beeinflussen. Clean-Beauty-Marken setzen stattdessen auf alternative Konservierungsmethoden, um dieses Risiko zu minimieren.

Was ist der Unterschied zwischen Clean Beauty und zertifizierter Naturkosmetik?

Während zertifizierte Naturkosmetik (z. B. nach COSMOS oder NATRUE) strengen Regeln unterliegt (kein Erdöl, keine synthetischen Stoffe), darf Clean Beauty durchaus synthetische Inhaltsstoffe enthalten – solange diese als „sicher“ gelten. Ein Clean-Beauty-Produkt kann also ein synthetisches Vitamin C enthalten, das im Labor hergestellt wurde, während Naturkosmetik auf rein pflanzliche Quellen setzt.

Warum sollte ich auf Sulfate (SLS/SLES) in meiner Reinigung verzichten?

Sulfate wie Sodium Lauryl Sulfate (SLS) sind aggressive Tenside, die für starke Schaumbildung sorgen. Sie können jedoch die natürliche Hautbarriere angreifen und zu Trockenheit oder Reizungen führen. Clean-Beauty-Alternativen nutzen oft mildere, zuckertensid-basierte Stoffe (z. B. Coco-Glucoside), die die Haut sanfter reinigen.

Sind synthetische Duftstoffe in Clean Beauty Produkten erlaubt?

Viele Clean-Beauty-Anhänger meiden synthetische Duftstoffe (oft nur als Parfum oder Fragrance deklariert), da diese häufig Phthalate als Fixateure enthalten können. Phthalate gelten als potenziell gesundheitsschädlich. Wenn ein Produkt als „Clean“ vermarktet wird, ist es oft entweder unparfümiert oder nutzt ätherische Öle – wobei auch hier Vorsicht bei Allergien geboten ist.

Was bewirken Mineralöle in der Kosmetik und warum werden sie in Clean Beauty gemieden?

Mineralöle (z. B. Paraffinum Liquidum, Petrolatum) werden aus Erdöl gewonnen. Sie bilden einen Film auf der Haut, der Feuchtigkeit einschliesst, aber die Hautatmung behindern kann und keine echten Nährstoffe liefert. In der Clean Beauty werden sie meist durch hochwertige Pflanzenöle (z. B. Jojobaöl, Arganöl) ersetzt, die Vitamine und Fettsäuren direkt in die Haut schleusen.

Woran erkenne ich, ob ein Produkt wirklich „Clean“ ist?

Da der Begriff marketingtechnisch oft missbraucht wird (Greenwashing), hilft nur der Blick auf die INCI-Liste. Unsere Bibliothek hilft dir dabei, die „Dirty List“ zu identifizieren: Suche gezielt nach Cyclopentasiloxane (Silikon), BHT (Antioxidans) oder Formaldehydabspaltern (Konservierung), um sicherzugehen, dass dein Produkt deinen persönlichen Reinheitsansprüchen genügt.